Studie zum erblich bedingten Haarausfall bei Frauen
Hintergrund der Studie
Die genauen Ursachen des anlagebedingten Haarausfalls bei Frauen sind noch unzureichend erforscht. Es gibt jedoch ausreichend Hinweise darauf, dass erbliche Faktoren in der Entstehung eine wichtige Rolle spielen. Ziel unserer Studie ist, diese genetischen Faktoren genau zu charakterisieren. Dazu kooperieren wir mit dem Institut für Humangenetik der Universität Bonn.
Teilnahmevoraussetzungen
Betroffene Frauen ab 18 Jahren mit erblichem Haarausfall. Betroffene bemerken hierbei ein dünner werdendes Haar am Oberkopf, einen breiter werdenden Scheitel oder eine hohe Stirn (Geheimratsecken).
Studienablauf
Wir bieten Ihnen im Rahmen dieser Studie eine unverbindliche, ärztliche Einschätzung an, die Sie zur weiteren Diagnostik und Therapie an Ihren behandelnden Dermatologen weiterleiten können. Bei freiwilliger Teilnahme erfolgen eine Blutentnahme und eine Befragung.
Liebe Besucherin, lieber Besucher!
Das Kompetenzzentrum für Haare und Haarerkrankungen an der Klinik für Dermatologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin ist spezialisiert auf Diagnostik von seltenen und therapierefraktären Haarerkrankungen und Entwicklung von Behandlungs- und Pflegekonzepten. Wir entwickeln Therapievorschläge für den niedergelassenen Dermatologen, der Ihre langfristige Betreuung übernimmt.
Sie finden auf dieser Webseite Informationen zu verschiedenen Haarerkrankungen, Hinweise zur Terminvereinbarung und unseren Sprechstunden und Adressen von Ärzten mit Haarsprechstunde bundesweit.
Bitte beachten Sie die Änderungen ab dem 01.10.2011
Das Kompetenzzentrum für Haare und Haarerkrankungen an der Klinik für Dermatologie der Charitè Universitätsmedizin Berlin ist eine Forschungseinrichtung und keine Einrichtung der Regelversorgung. Es ist spezialisiert auf die Diagnostik und Therapie von seltenen Haarerkrankungen.
Wir haben in den letzten 10 Jahren Leitlinien orientierte Diagnostik– und Therapieempfehlungen zu Haarerkrankungen entwickelt sowie zur Ausbildung der Assistenz– und späteren Fachärzte für Dermatologie auf diesem Gebiet maßgeblich beigetragen.
Aufgrund geänderter Rahmenbedingungen haben wir bedauerlicherweise nicht länger die Möglichkeit, spezialisierte Haarsprechstunden in dem bisherigen Umfang durch dafür eigens angestellte Ärzte durchzuführen. Allerdings erhalten Patienten mit Haarerkrankungen, in Anbindung an die dermatologische Hochschulambulanz, durch spezialisierte Oberärzte des Haarkompetenzzentrums, weiterhin die Möglichkeit der gezielten Diagnostik und Therapieempfehlung.
Ihr behandelnder Hautarzt hat zudem die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit den Oberärzten des Haarkompetenzzentrums zu treten und über Ihre Behandlung und weitere Therapiestrategien beraten zu werden.
Was bedeutet das für Sie?
Ab dem 01.10.2011 werden gesetzlich versicherte Patienten mit Haarerkrankungen ausschließlich im Rahmen der Sprechstunden der Dermatologischen Hochschulambulanz Campus Charitè Mitte und der Dermatologischen Hochschulambulanz Campus Benjamin Franklin, von den dort zuständigen Ärzten betreut. Im Kompetenzzentrum für Haare und Haarerkrankungen können Patienten nur im Rahmen einer Privatsprechstunde behandelt werden.
Internet-Studie zu einer neuen Behandlungsmethode bei zwanghaftem Haareausreissen (Trichotillomanie)
Das Universitätsspital Zürich informiert
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des UniversitätsSpitals Zürich untersucht eine neue Selbsthilfemethode zur Reduktion zwanghaften Haareausreissens. Diese Methode wird über das Internet durchgeführt.
Sollten Sie unter zwanghaftem Haareausreissen (Trichotillomanie) leiden und zwischen 18 und 65 Jahre alt sein, kommen Sie für eine Teilnahme in Frage.
Über folgenden Link können Sie sich genauer informieren:
